Studien

Datum
25.03.2009

Titel
Marktstudie 2009: Die Überschussbeteiligung der Wettbewerbspensionskassen

Inhalt

Zum ersten Mal veröffentlicht Assekurata eine differenzierte Erhebung zur Verzinsung von Pensionsversicherungen der Wettbewerbspensionskassen.

Die Ergebnisse 2009 im Überblick:

  • Die laufende Verzinsung, bei der die gutgeschriebenen Gewinnanteile für die Zukunft garantiert sind, sinkt im Durchschnitt über alle Tarifarten und –generationen nur um 0,02 Prozentpunkte auf 4,14 % (arithmetischer Durchschnitt), beziehungsweise 4,17 % (gewichteter Durchschnitt).
  • Die Anteile der Schlussüberschüsse an der Gesamtverzinsung bei Bewertungsreserven gleich Null ist über alle Vertragsarten leicht rückläufig.
  • Für die laufende Verzinsung gibt es analog zur klassischen Lebensversicherung keinen marktweit einheitlichen Zinsträger, wodurch sich ein auf diese Größe bezogener Vergleich als begrenzt aussagekräftig erweist.
  • Die garantierte Beitragsrendite liegt für den Mustervertrag einer Pensionsversicherung mit 1,45% im arithmetischen sowie 1,48 % im gewichteten Durchschnitt auf dem Niveau des Vorjahres und weiterhin unter der aktuellen Inflationsrate.
  • Die prognostizierte Beitragsrendite liegt mit 3,74 % (Vorjahr: 3,79 %) auf einem moderaten Niveau, dass allerdings vor dem Hintergrund des niedrigen Zinsniveaus an den Rentenmärkten zu betrachten ist.
  • Die Garantieverpflichtung liegt bei 3,11 % im arithmetischen und 3,10 % im gewichteten Durchschnitt und sinkt im Vergleich zum Vorjahr geringfügig ab. Pensionskassen haben damit gegenüber klassischen Lebensversicherern (3,40 % im arithmetischen, 3,43 % im gewichteten Mittel) eine geringere Mindestverzinsung im Bestand sicherzustellen.
  • Wegen der kurzen Laufzeit von Pensionsversicherungen ist das Verhältnis der Versorgungsbezieher zu den Versorgungsanwärtern im Moment minimal ausgeprägt (arithmetischer Durchschnitt: 0,14 %).

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