Studien

Datum
12.06.2008

Titel
Ergänzende Studie zur Überschussbeteiligung 2008 – Gewinnbeteiligung an den Bewertungsreserven

Inhalt

Auf vielfachen Wunsch aus der Versicherungsbranche hat Assekurata in diesem Jahr erstmals eine ergänzende Erhebung zur Überschussbeteiligung durchgeführt, in der die verschiedenen Überschusskomponenten genauer abgegrenzt und präzisiert werden.

Hier einige Ergebnisse:

  • Gesamtverzinsung unter Berücksichtigung der vorhandenen Bewertungsreserven an den zwei ausgewählten Stichtagen zeigt im Marktdurchschnitt keine signifikante Veränderung gegenüber der Gesamtverzinsung bei Bewertungsreserven gleich Null. 
  •  Insbesondere bei den großen Lebensversicherern erfolgt die Zuteilung der Bewertungsreservenbeteiligung über die Deklaration einer Sockelbeteiligung
  • Der Anteil der Sockelbeteiligung an der Gesamtverzinsung fällt im Vergleich zum Anteil des konventionellen Schlussüberschusses (arithmetische Marktdurchschnitte) geringfügig aus.
  • Die sonstigen zusätzlich gewährten Gewinnanteile (Risiko- und Kostengewinne) erhöhen die Gesamtverzinsung für die Kapitallebensversicherung (Berechnungsgrundlage ist ein Modellvertrag) im arithmetischen (beziehungsweise im gewichteten) Schnitt um 23 (beziehungsweise 18) Basispunkte. Deren Bedeutung ist damit vergleichsweise hoch.
  • Mit Aufschlägen auf die Gesamtverzinsung von acht Basispunkten im arithmetischen (beziehungsweise fünf Basispunkten im gewichteten) Durchschnitt fällt die zusätzliche Verzinsung der Privaten Rentenversicherung (Modellvertrag) vergleichsweise niedrig aus. Gleiches gilt für die Riester-Rente (Modellvertrag). Der Grund für die Abweichung bei Kapital- und Rentenversicherungen liegt darin, dass die Lebensversicherungsunternehmen bei den Rentenversicherungen explizit keine Risikoüberschüsse gewähren.

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