Marktausblick

Datum
20.06.2016

Titel
Assekurata-Marktausblick zur privaten Krankenversicherung 2016/2017

Inhalt

Wachstum ist in der Vollversicherung weiterhin nicht in Sicht. Auf Seiten der potenziellen Kunden, aber auch der Vermittler scheinen die Verunsicherung und die Angst vor der Unbezahlbarkeit der PKV-Beiträge im Alter zu überwiegen. Der negative Trend in Form von Bestandsverlusten in der Vollversicherung dürfte sich daher nach Ansicht von Assekurata auch 2016 nicht umkehren.

2015 ist die Zahl der Vollversicherten nach den Angaben des PKV-Verbandes um 47.100 beziehungsweise -0,53 % zum vierten Mal in Folge gesunken. Dies liegt daran, dass die Zahl der Zugänge durch Geburten, sprich Kindernachversicherungen, konstant zurückgeht, die der Todesfälle stetig zunimmt und mehr Versicherte die PKV in Richtung gesetzliche Krankenversicherung (GKV) verlassen als umgekehrt. Letzteres trifft vor allem auf Selbständige sowie Kinder und Jugendliche zu, die im Zuge ihrer Ausbildung in die GKV wechseln (müssen).

Bemerkenswert ist dabei jedoch die Tatsache, dass die Abgänge zur GKV im Geschäftsjahr 2014 deutlich gesunken und mit 145.700 auf dem niedrigsten Stand seit 2009 sind. Die Zahlen zeigen somit, dass die Bestandsverluste der PKV nicht auf die Abgänge zur GKV, sondern schlichtweg auf das zu geringe Neugeschäft zurückzuführen sind.

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